Häufige Fragen
Die Strahlentherapie wirft oft Fragen auf. Hier haben wir die häufigsten für Sie beantwortet. Ihre persönlichen Fragen besprechen wir gerne direkt mit Ihnen.
Die Strahlentherapie ist eine medizinische Behandlung mit Röntgenstrahlen (bzw. Gamma-, Alpha- oder Betastrahlen). In der Onkologie (Krebsmedizin) werden die Strahlen entweder zur Tumorvernichtung mit dem Ziel der Heilung (kurativ) oder zur Linderung von Beschwerden (palliativ) eingesetzt.
Die Strahlen zerstören Teile der DNS im Zellkern – sowohl bei kranken (Tumor-)Zellen als auch bei gesunden Zellen. Gesunde Zellen können die geschädigten Bereiche jedoch reparieren. Krebszellen besitzen diese Reparaturmöglichkeit nicht und gehen letztlich zugrunde.
Die sogenannten Nebenwirkungen sind im Grunde die direkte Wirkung der Strahlen auf gesundes Gewebe. Da die Strahlen streng lokal wirken und sich nicht im Körper verteilen, hängen mögliche Nebenwirkungen von der bestrahlten Körperregion ab – z. B. Durchfall bei einer Bestrahlung im Bauchbereich oder Schluckbeschwerden bei einer Bestrahlung im Bereich von Lunge oder Speiseröhre. Dank moderner Technik werden gesundes Gewebe und Organe kaum mit hohen Dosen belastet. Die Nebenwirkungen werden dadurch minimiert und sind sehr gut beherrschbar.
Eine einzelne Bestrahlung dauert in der Regel etwa 10 bis 15 Minuten am Tag. Bestrahlt wird an 5 Tagen in der Woche, die gesamte Behandlung dauert 2 bis 8 Wochen. Die reine Bestrahlungszeit beträgt nur etwa 2 bis 5 Minuten pro Tag – die übrige Zeit wird für Positionierung und Einstellung benötigt. Möchten Sie während der Bestrahlung Ihre eigene Musik hören? Bringen Sie einfach Ihr Smartphone oder Ihren MP3-Player mit – die Musik hören Sie dann bequem über Lautsprecher im Bestrahlungsraum.
Nein. Bei einer Strahlenbehandlung mit einem Linearbeschleuniger wirkt die Strahlung von außen und ist nur während der Bestrahlung vorhanden. Für Ihre Angehörigen und andere Personen besteht keine Gefahr.
Die meisten Medikamente können Sie während einer Strahlentherapie problemlos einnehmen. Um sicherzugehen, informieren Sie Ihren Arzt bitte über alle Medikamente, die Sie aktuell einnehmen.
Ja, aber nur eingeschränkt. Die Haut im bestrahlten Bereich kann sehr empfindlich werden und sollte daher sorgsam behandelt werden. Ihr Arzt bespricht die Hautpflege mit Ihnen. Markierungen für die Bestrahlung auf der Haut sollten Sie nicht entfernen. Falls das doch einmal passiert, informieren Sie bitte unsere Assistentinnen – und zeichnen Sie die Markierungen nicht selbst nach.
Ja! Rufen Sie uns an – Sie erreichen uns unter 05931 8864-0.
Wir sind Montag bis Freitag von 08.00 bis 16.00 Uhr und nach Vereinbarung für Sie da.